Aktives Museum

Bisher wurden folgende Ausstellungen und Projekte realisiert:

2015

Verfahren. »Wiedergutmachung« im geteilten Berlin

Das zähe Ringen um vermeintlich angemessene Formen von Entschädigung und Rückerstattung erzählt von der Suche nach gangbaren Verfahren im Angesicht beispielloser Verbrechen und davon, wie mit den Opfern des Nationalsozialismus nach 1945 »verfahren« wurde. die Ausstellung blickt anhand von 27 exemplarischen Einzelfällen aus Ost- und West-Berlin auf die vielen Dimensionen der Verfahren zur »Wiedergutmachung«.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

2012

»Meine eigentliche Universität war Auschwitz«. Joseph Wulf zum 100. Geburtstag

Joseph Wulf (1912-1974) war jüdischer Widerstandskämpfer und Auschwitz-Überlebender. 1965 forderte Wulf die Einrichtung eines »Internationalen Dokumentationszentrums zur Erforschung des Nationalsozialismus und seiner Folgeerscheinungen« in der Villa, in der am 20. Januar 1942 die sog. Wannsee-Konferenz stattgefunden hatte. Die Eröffnung des Hauses als Gedenk- und Bildungsstätte zum 50. Jahrestag der Wannsee-Konferenz im Januar 1992 hat Joseph Wulf, der sich 1974 das Leben nahm, nicht mehr erleben können.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

2012

Letzte Zuflucht Mexiko. Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939

Anhand von 25 ausgewählten Biografien, neun Thementafeln und zwei Medienstationen erzählt die Ausstellung von der Rettungsaktion des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques (1892-1995), vom Leben der Berliner Exilanten im fernen Mexiko und von ihrer Rückkehr in das zerstörte Nachkriegsdeutschland.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

2011

Gute Geschäfte. Kunsthandel in Berlin 1933-1945

Ausstellung und Katalog schildern exemplarisch die Geschichte von vierzehn Berliner Kunsthändlern und Auktionatoren im Nationalsozialismus. Neben einigen prominenten Häusern werden auch bisher weitgehend unbekannte Galerien dokumentiert.

mehr

2008

Verraten und verkauft. Jüdische Unternehmen in Berlin 1933-1945

In der Ausstellung wurden exemplarische Verläufe der Entrechtung und Existenzvernichtung, aber auch diverse Gegenstrategien der Selbstbehauptung anhand der Geschichten von sechzehn fast vergessenen Berliner Unternehmen und ihren Eigentümern nachvollzogen.

mehr

2007

Ohne zu zögern... Varian Fry: Berlin – Marseille – New York

Als der junge amerikanische Journalist Varian Fry im August 1940 im Auftrag der New Yorker Flüchtlingshilfeorganisation Emergency Rescue Committee (ERC) in Marseille eintrifft, hat die Deutsche Wehrmacht bereits weite Teile Frankreichs besetzt. Alle Deutschen, die sich im unbesetzten Teil aufhalten, sind laut Waffenstillstandsvertrag »auf Verlangen auszuliefern«, was das faktische Ende des politischen Asyls in Frankreich bedeutet. Zahlreiche Künstler und Intellektuelle verdanken dem Wirken von Varian Fry und seinen Helfern in den folgenden Monaten ihr Leben: aber auch viele Unbekannte waren unter den Geretteten. Die Ausstellung präsentiert die Arbeit der Retter und die Stationen der Flüchtlinge von Berlin über Paris, Marseille, die Pyrenäen bis nach New York.

mehr

2005

Vor die Tür gesetzt. Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder

Die im Auftrag des Senats und des Abgeordnetenhauses von Berlin erarbeitete Ausstellung dokumentiert anhand von 32 ausgewählten Biografien mit persönlichen Zeugnissen, Bildern und Dokumenten die Lebenswege von Parlamentariern und Kommunalpolitikern, die aus ganz unterschiedlichen Gründen verfolgt wurden, ins Exil gingen oder Haft und Tod erleiden mussten. Sie zeigt exemplarisch auch, wie die parlamentarische Demokratie in Deutschland 1933 zerstört wurde.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

2000

Haymatloz. Exil in der Türkei 1933-1945

Die Ausstellung erinnert an die rund 1.000 nach 1933 aus dem nationalsozialistischen Deutschland Vertriebenen, die auf Einladung der Atatürk- Regierung Zuflucht in der Türkei fanden, um dort als Experten an der Modernisierung aller gesellschaftlichen und kulturellen Bereiche der jungen Republik mitzuwirken.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

1997

Leben im Wartesaal. Exil in Shanghai 1938-1947

Die Ausstellung erzählte mit Fotografien, Dokumenten und Alltagsgegenständen vom Schicksal jüdischer Exilantinnen und Exilanten in Shanghai und deren teilweiser Rückkehr nach Berlin.

mehr

1995

1945: Jetzt wohin? Exil und Rückkehr ...nach Berlin?

Ab 1933 verließen Tausende Berlinerinnen und Berliner ihre Heimatstadt, um Zuflucht vor der nationalsozialistischen Verfolgung in anderen Ländern zu finden. Nur die wenigsten von ihnen kehrten nach 1945 nach Berlin zurück. Anhand von über 70 exemplarischen Lebensgeschichten von berühmten und weniger berühmten Emigrantinnen und Emigranten versucht die Ausstellung eine Antwort darauf zu finden, warum das so war.

mehr