Das Aktive Museum ist kein Museum im traditionellen Sinne. Es ist ein Verein, der für seine Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen und sonstigen Projekte mit anderen Institutionen in Berlin kooperiert.
Zu einem Schwerpunkt der Arbeit des Aktiven Museums hat sich die Erforschung des deutschsprachigen Exils zwischen 1933 und 1945 entwickelt. Mehrere Ausstellungen und Publikationen widmeten sich Menschen, die auf der Flucht vor nationalsozialistischer Verfolgung emigrierten.
Bisher wurden folgende größere Projekte realisiert:
»1945: Jetzt wohin? Exil und Rückkehr nach Berlin« (1995 Open-Air-Ausstellung am Anhalter Bahnhof Berlin)
»Leben im Wartesaal – Exil in Shanghai 1938-1947« (1997 im Jüdischen Museum Berlin)
»Haymatloz – Exil in der Türkei 1933-1945« (1997 in der Türkei, 2000 in der Akademie der Künste Berlin sowie als bundesweite Wanderausstellung)
»Vor die Tür gesetzt. Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder« (2005 im Berliner Rathaus, 2006 im Berliner Abgeordnetenhaus).
Zur Website www.vordietuergesetzt.de
»Ohne zu zögern. Varian Fry: Berlin-Marseille-New York« (2007 in der Akademie der Künste Berlin, ab 2008 als Wanderausstellung)
»Verraten und verkauft. Jüdische Unternehmen in Berlin 1933-1945« (2008 im Foyer des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, 2009 im Landesarchiv Berlin)