Das Aktive Museum ist eine Plattform und offene Werkstatt: Wir befassen uns mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, ihren gesellschaftlichen Voraussetzungen und Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Dabei entstehen Formate wie Ausstellungen, Publikationen, Diskussionsveranstaltungen und Gedenkzeichen im Stadtraum. Alle sind eingeladen, mitzumachen!
»Zwischen den Zeilen der Stadt«
Die Koordinierungsstelle Historische Stadtmarkierungen sucht Interessierte – Künstler*innen, Engagierte, Geschichtsvermittler*innen, Mitglieder und Freund*innen des Vereins – für das Projekt »Zwischen den Zeilen der Stadt« um Interventionen an Gedenktafeln durchzuführen. Es sind 6-8 Aktionen an Berliner Gedenktafeln aus Porzellan und vereinseigenen Gedenktafeln im Zeitraum von Mai bis Oktober 2026 geplant. Wir freuen uns von euch zu hören!
»umbenennen?! Berlins Straßennamen in Geschichte und Gegenwart«
Ein gemeinsames Projekt des Aktiven Museums und des Arbeitskreises Berliner Regionalmuseen. Die erste Ausstellung eröffnete im Gutshaus Steglitz, die zweite in der Villa Oppenheim in Charlottenburg. Die dritte Station war am Informationsort Schwerbelastungskörper in Tempelhof zu sehen. Die vierte Ausstellung zeigt das Museum Lichtenberg, die fünfte Ausstellung das Museum Marzahn-Hellersdorf in Alt-Marzahn und die sechste Station ist im Museum Pankow zu sehen. Die siebte Station wird auf der Zitadelle Spandau gezeigt, wo außerdem im November 2025 eine projektübergreifende, internationale Tagung stattfand, worüber der Podcast „Erinnerungsfutur“ der CPPD in der Folge vom 13. Januar 2026 ausführlich berichtet. Die achte Ausstellung zeigt das Museum Reinickendorf, ab Frühjahr 2026 eröffnen die letzten vier Ausstellungen.
Mitgliederrundbrief 94 / Januar 2026
Vom »Kraftwerk Gottes« zur Knesset
Unsere Ausstellung über den Architekten Ossip (Joseph) Klarwein, die letztes Jahr in der Kirche am Hohenzollernplatz präsentiert wurde, ist in etwas modifizierter Form noch bis zum 8. Februar 2026 im Ernst Barlach Haus in Hamburg zu besichtigen. Zur Ausstellung ist auch ein Katalogband (dt. und engl.) erschienen.
Die Aktion »1933-45 Nachgegraben« 40 Jahre danach
Am 5. Mai 1985 kamen etwa 60 Personen zu einer »Erinnerungsaktion« auf dem heutigen Topographie des Terrors-Gelände zusammen – damals eine Brachfläche am Rande West-Berlins. 40 Jahre danach wird nun mit einer Online-Ausstellung an diese symbolische Grabung erinnert…
Ausgewiesen! Die Geschichte der »Polenaktion« 1938
Die Wanderausstellung wird ab dem 12. November 2025 in der Volkshochschule Leipzig gezeigt.
»Zwangsräume. Antisemitische Wohnungspolitik in Berlin 1939–1945«
Im partizipativen Projekt »Zwangsräume« haben wir die Geschichte von Häusern und Wohnungen erforscht, in die Jüdinnen:Juden zwangsweise einziehen mussten.
Zur Online-Ausstellung »Zwangsräume«
»Ausgeblendet. Der Umgang mit NS-Täterorten in Ost- und West-Berlin«
Die zweisprachige (dt./engl.) Ausstellung ist – ergänzt um eine Rügen-Perspektive – bis Ende November 2025 nochmal im Dokumentations-zentrum Prora nahe Binz auf Rügen zu sehen.
Berliner Adressbücher
Ein von einer Arbeitsgruppe im Sommer 2025 entwickelter Flyer informiert über historische Berliner Adressbücher als mögliche und wichtige Quelle für biografische Recherchen.
berlinHistory-App
Das Aktive Museum hat einen eigenen Layer in der berlinHistory-App. Dort werden in deutscher und englischer Sprache stadtgeschichtliche Inhalte zum Lesen und Hören aus unseren Ausstellungen und darüber hinaus angeboten.
»Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945«
Die gemeinsam mit dem apabiz e.V. erarbeitete Wanderausstellung ist nach vielen Stationen nun dauerhaft online dokumentiert.
Projekt »Demokratische Aufbrüche«
Zu dem in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung realisierten Projekt »Demokratische Aufbrüche in Berlin sichtbar machen« ist eine Dokumentationsbroschüre erschienen, die kostenfrei bei uns bestellt werden kann.
